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Achtsam führen – mit Achtung und Respekt

Ausschnitt einer Skulptur von einem Mann in Denkerhaltung
19
Jan

Achtsam führen – mit Achtung und Respekt

Ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit in Unternehmen

Achtsam führen begründet sich zunächst einmal in der Haltung, die wir uns selbst und anderen entgegen bringen. Durch Innehalten, Selbstreflektion und echtes Interesse am Gegenüber können wir Achtsamkeit entwickeln. So entstehen neue Ansätze in der Führung unserer Unternehmen.

Im Alltag vieler Unternehmerinnen und Unternehmer nimmt Schnelligkeit, Hektik und Entscheidungsdruck rapide zu. Dies verhindert oft, Aufgabenstellungen mit Weitblick zu lösen, Zukunftskonzepte zu entwickeln und den wahren Ursachen von Problemen auf den Grund zu gehen. Reagieren statt agieren ist die Konsequenz. Unternehmer fühlen sich nicht mehr als Gestalter der Zukunft ihres Unternehmens, sondern als Getriebene. Achtsam führen hat für sie keine Bedeutung mehr.

Der Mangel an Achtsamkeit führt zu einem Mangel an Respekt

Der Mangel an Achtsamkeit in Unternehmen führt zu einem Verlust an Respekt und Achtung gegenüber anderen. Mitarbeiter, Geschäftspartner und Lieferanten werden nur noch als Glied in einer Wertschöpfungskette und nicht mehr als Mitmenschen gesehen.

Ich bin der festen Überzeugen, dass wir mit mehr Achtsamkeit gegenüber uns selbst, dem Anderen und der Umwelt die meisten der uns aktuell beschäftigenden Probleme lösen können.
Franz-Josef König
Zukunftsgestalter für Menschen in Unternehmen

Achtsam führen bedeutet echtes Interesse für den Anderen

Achtsamkeit beginnt damit, dass wir aufmerksam zuhören und beginnen, den Anderen als Mensch zu sehen. „Aufmerksam zuhören“ klingt sehr einfach, doch viele Menschen sind dazu mittlerweile nicht mehr in der Lage. Sie reden lieber von sich selbst. Achtsam führen bedeutet dem Gegenüber wohlwollend und zugewandt zu begegnen. Dazu gehört auch, sich wirklich für ihn und das, was er sagt, zu interessieren und sich selbst, seine eigenen spontanen Gefühlsreaktionen, Meinungen und Vorurteile zurückzustellen.

Achtsam führen bedeutet sinnvoll zu führen

Achtsam führen heißt auch, „anwesend“ sein. Dies gilt insbesondere für Routineaufgaben, also gewohnheitsmäßige Handlungen. Im weiteren Sinne können wir dazu die regelmäßigen Meetings, das Erstellen von Reports, das Verfassen von E-Mails und das Posten von Nachrichten in den sozialen Medien zählen. Oft stelle ich in Unternehmen fest, dass Handlungen dieser Art ohne Sinn, als reines Ritual vollzogen werden, statt beendet, wiederbelebt und aufgefrischt zu werden. Achtsam führen bedeutet somit auch, sich den Sinn einer Gewohnheit zu vergegenwärtigen und ihn wachzuhalten. Alles, was wirklich wichtig ist, verdient achtsam vollzogen zu werden.

Was ist wirklich wichtig?

Es ist jedoch erstaunlich, wie wenig Zeit wir auf die Klärung wesentlicher Zukunftsfragen verwenden.Im Verhältnis zu anderen Beschäftigungen, etwa der Lösung alltäglicher Probleme besteht ein Defizit. Obgleich es das wesentliche Ziel all unserer Bemühungen ist, das Unternehmen sicher in die Zukunft zu führen, kümmern wir uns auffällig wenig um das, was die Grundlage für die Zukunft des Unternehmens darstellt: die Klärung der Frage nach dessen Sinn: Warum gibt es uns als Unternehmen, was ist der Sinn unseres Handelns?

Achtsamkeit entsteht aus unserer inneren Haltung

Achtsam führen bedeutet letztendlich, auf etwas zu achten und Achtsamkeit, Achtung vor sich selbst, den Mitarbeitern und Geschäftspartner und generell vor anderen Menschen zu haben. Es heißt auch Respekt und Verständnis zeigen, etwas oder jemanden wichtig zu nehmen, Ehrfurcht und Demut – all das hängt miteinander zusammen. Achtsam führen bezeichnet unsere innere Haltung, die das Andere oder die Anderen als das gelten und sein lassen, was sie sind – in ihrer ganzen Eigen- und Andersartigkeit. In der Selbstreflexion über unsere Art zu führen werden wir letztendlich uns selbst zu einem Gegenüber. Dieses Gegenüber, das wir selbst sind, verlangt von uns dieselbe Achtung, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Sorge, Pflege und Förderung.

Unterbrechen Sie die Spirale der Unachtsamkeit

Durch Momente des Innehaltens und der Meditation können Sie die Spirale der Unachtsamkeit unterbrechen. Sie erleben, wie sie mit Ruhe und Phasen der Stille zu anderen Entscheidungen kommen. Mit Abstand vom Alltag und zum „Kopfkino“ werden Sie sich besser über ihre aktuelle Situation im Klaren. Mit Achtsamkeit schaffen Sie einen bewussten Abstand zu gewohnten und übereilten Emotions-, Gedanken- und Reaktionsmustern. Mithilfe von Meditation reduzieren Sie Stress und Druck und eröffnen sich neue Freiräume für andere Ansätze in der Führung Ihres Unternehmens.


Franz-Josef König integriert in sein Coaching, seine Workshops und Seminare Zeiten der Stille und der Meditation. Die Teilnehmenden erleben auf diese Weise die besondere Wirkung des Innehaltens und der Achtsamkeit.

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