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Waldsterben schreitet voran
03
Dez

Waldsterben – Eine Bedrohung für die Bundesgartenschau 2029?

Waldsterben erreicht erschreckende Dimensionen. Der Wald in Rheinland-Pfalz ist so krank wie nie zuvor.Klimawandel rückt unaufhaltsam vor. BUGA 2029 bietet Chance zum Bewusstseinswandel

Klimawandel beeinflusst die Artenvielfalt

Der Klimawandel führt zu einer immer größeren Zerstörung der Natur.

So ist die Bedrohung für die Weltnaturerbestätten laut Weltnaturschutzunion deutlich angestiegen. Für ein Drittel dieser Gebiete besteht eine hohe oder sehr hohe Bedrohung. Dabei gehen Klimawandel und Verminderung der Artenvielfalt Hand in Hand. Die Vernichtung der Wälder hat unabsehbare Folgen für die Ökosysteme. Sie müssen dringend geschützt und wieder aufgeforstet werden, um diese Entwicklung zu stoppen. Das wird Jahre dauern und Generationen beschäftigen.

Die Vernichtung der Wälder in Rheinland-Pfalz steigt dramatisch an.

Wälder in Rheinland-Pfalz sind durch Waldsterben stark geschädigt

Doch derzeit schreitet die Zerstörung der lebenswichtigen Ökosysteme weiter voran. So sind die Wälder in Rheinland-Pfalz so schwer geschädigt, wie noch nie seit Beginn der regelmäßigen Erhebungen vor 36 Jahren. Der Anteil kranker Bäume liegt in unserem Bundesland bei 84 %. Dies bestätigt der Wald-Schadensbericht 2020. Forstministerin Ulrike Höfgen bestätigte, dass das Waldsterben inzwischen erschreckende Dimensionen erreicht hat. Die Schäden beziehen sich mittlerweile auf alle Baumarten.

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Wie entwickelt sich das Waldsterben zum Buga-Jahr 2029 und darüber hinaus?

Hitze und Trockenheit verschärfen das Problem

Wir können uns kaum vorstellen, wie unsere Wälder und unsere Natur im Buga-Jahr 2029 aussehen, wenn hier nicht gegengesteuert wird. Weitere Hitzeperioden und Trockenheit wird den Wald weit über seine Belastungsgrenze bringen.  Doch was kann in dieser kurzen Zeit überhaupt noch gemacht werden? Lässt sich das Waldsterben innerhalb dieser wenigen Jahre stoppen? Ich glaube nicht, dass dies möglich ist. Wir werden mit einer radikalen Veränderung unseres Landschaftsbildes leben müssen.

Wir sind hier im Mittelrheintal ein Hotspot, was den Klimawandel angeht.
Forstamtsleiter Axel Henke aus Boppard.

Wie sehen wir den Wald, welche Bedeutung hat er für uns?

Eine Landschaft ohne Wald ist nicht mehr attraktiv

Was bedeutet das also für die Bundesgartenschau 2029? Wie attraktiv ist unsere Region, wenn ein Großteil der Bäume krank beziehungsweise nicht mehr vorhanden ist? Kann die Bundesgartenschau bei Temperaturen über 40 Grad und großer Trockenheit ein Erfolg werden? Welche Folgen hat dies für die Natur und die Artenvielfalt? Welche Auswirkungen hat das Waldsterben auf die Ökosysteme am Mittelrhein? Kann die Vegetationsform Wald im Mittelrheintal in den nächsten Jahrzehnten noch erhalten werden? Um diese Fragen zu beantworten, muss meines Erachtens ein Bewusstseinswandel vollzogen werden. Es geht nicht mehr darum, den Wald nur als Ertragsfläche zu sehen, sondern als ein Ökosystem, dass für unsere Lebensqualität von wesentlicher Bedeutung ist.

Waldsterben erfordert Offenheit, statt vorgaukeln einer heilen Natur

Die Chance liegt in einer Verhaltensänderung

Die Buga sollte offensiv mit dieser Thematik umgehen. Falsch wäre es meines Erachtens, das Thema zu ignorieren und den Besuchern der Region eine „heile Natur“ vorzugaukeln. Vielmehr geht es darum, die Menschen aufzuklären über die Situation unserer Wälder und unserer Natur. Es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass wir unser Verhalten ändern müssen, um der Natur und damit uns selbst eine Überlebenschance zu geben. So kann die Buga beides leisten. Aufklärung in Sachen Klimawandel und was wir dagegen tun können und Darstellung der Attraktivität der Region Mittelrhein.Dazu wird eine Strategie gebraucht, deren Wirkung weit über das Buga Jahr hinaus geht.

#waldsterben #klimawandel #artenvielfalt #bundesgartenschau #mittelrhein

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1 Response

  1. Nachtrag:
    2020 war in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperaturen des bisherigen Rekordsommers im Jahr 2018 wurden überschritten. Die wissentschaftlichen Klimadaten des nationalen Wetterdienstes sind alarmierend. Klimaschutz ist das Gebot der Stunde.

    Was bedeutet das für die BUGA 2029? Wie sieht die Gartenschau mit Wasserknappheit, Dürre, extremen Waldschäden, Sommer-Termperaturen bis zu 40 Grad im Rheintal, stautrockenen Böden und Waldbrandgefahrt aus? Können wir der Region überhaupt eine solche Veranstaltung zumuten? Brauchen wir nicht unbedingt einen Notfallplan?

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